Archäologische Ausgrabungen, Prospektion & Baudokumentation
Aktuelle Projekte
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Siedlungsbefunde der Eisenzeit sowie umfanggreiche Anlagen zur Eisenverhüttung mit ca. 30 erhaltenen Rennöfen mit Arbeitsgruben. Erste Untersuchung haben Funde einer Luppe erbracht. Mittelbronzezeitliches Gräberfeld mit Urnenbestattungen konnten im Dezember gegraben werden. | |
Trasse
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Im Bereich der ehemaligen einfach unterkellerten Versicherungsgebäude "Zürichhaus" zwischen Heinrich-Heine-Allee und Neustrasse soll ein 7-geschossiges Büro- und Geschäftshaus errichtet werden. Dabei sind drei Tiefgaragengeschosse geplant, die bis in geologische Schichten reichen. Seit Beginn des Jahres werden die Aushubarbeiten begleitet. Dabei konnte bereits - erstmals - der Stadtgraben der zweiten mittelalterlichen Befestigung von Düsseldorf angeschnitten werden. Funde datieren den Graben, der noch auf einer Länge von 15m verfolgt und dokumentiert werden kann, ins 15. Jahrhundert. Im westlichen Baugrubenbereich besteht zudem die Chance, auch die zugehörige Stadtmauer anzutreffen. | |
Innenstadt
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| Grabung Rheinberg-Orsoy |
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Bei dem Projekt Frölichstrasse 3 (Projektnr. 538) handelt es sich um eine Grabung in der Augsburger Innenstadt, die von Anfang Juni bis Ende September läuft. Das Grabungsareal umfasst eine Fläche von 380m², die von bis zu 8 Mitarbeitern der Firma fachgerecht bearbeitet wird. Die umfangreiche Stratigraphie (1,5 bis 2,5m mächtig) umfasst fundreiche Schichten, die einen Einblick in die Augsburger Siedlungsgeschichte von den Römern bis hin zum Spätmittelalter/ Frühen Neuzeit geben. Die römischen Befunde zeigen einen Teil der Stadtbefestigung mit einer Holz-Erdemauer und einem Grabensystem. Das Mittelalter zeichnen vor allem reiche Planier- und Kulturschichten sowie Überresten von Lehmöfen aus. | |
Innenstadt
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Beim Bau einer Behindertenrampe auf der Nordseite der Abteikirche in Essen-Werden konnten erstmals Einblicke in die komplizierte Geschichte der Kirche auf dem Areal des ehemaligen Kirchhofes gewonnen werden. Insgesamt wurden 9 Mauerfundamente sowie die nördlichen Kirchenfundamente, 19 Gräber und diverse Gruben angetroffen. Die Mauern gehören zu verschiedenen Bauphasen der Kirche vom Gründungsbau um 800 bis hin zum Neubau im 13. Jahrhundert. Unter den Gräbern ist vor allem ein frühmittelalterliches Steinplattengrab in unmittelbarer Nähe zur Kirchenmauer erwähnenswert. Von besonderem Interesse ist schließlich noch der Fund zweier Silbermünzen, darunter eine seltene Werdener Prägung. | |
Innenstadt
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Am 10. November 2008 begannen die archäologischen Arbeiten an der FTO V mit der Anlage des ersten Feinplanums in Fläche 1, am 22. Juni 2009 endeten sie mit der Entnahme der letzten Befunde auf Fläche 21. Insgesamt wurden auf 3,5 km Länge 26 Flächen bearbeitet. Obwohl die Befundverteilung der einzelnen Flächen sehr unterschiedlich war, ließ sich eindeutig eine Konzentration der Siedlungsspuren auf leichte Hanglagen feststellen. Innerhalb der umfangeichen Besiedlungsreste ließen sich mehrere vollständige Hausgrundrisse und Speichergebäude nachweisen, die von fundreichen Grubenkomplexen, Brunnen und Zisternen umgeben waren. Derzeit läuft die wissenschaftliche Nachbereitung und Auswertung der Grabungsergebnisse. | |
Trasse
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Im Februar 2009 begann der Oberbodenabtrag der Fläche, die insgesamt 24.000m² umfasst. Die letzten Befunde wurden Anfang August bearbeitet und ausgenommen. Zunächst zeigten sich vorgeschichtliche Siedlungsspuren, die schnell eine mehrphasige Besiedlung erkennen ließen. Als Besonderheit zeigte sich gegen Ende der Kampagne ein Hausgrundriss eines frühbronzezeitlichen zweischiffigen Hauses. Die vorgeschichtliche Siedlung wird durch eine jüngere Verteidigungsanlage (Landwehr), vermutlich 30jähriger Krieg, gestört. Derzeit läuft die wissenschaftliche Nachbereitung und Auswertung. | |
Trasse
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